zurück zur Übersicht

Es ist seit 2010 Jahren immer das gleiche Fest, doch in jedem Jahr ist es anders. Nachdem wir in den letzten Jahren sehr viele Verpflichtungen in der Vorweihnachtszeit hatten und unsere Familien teilweise schon zornig wurden, können wir in diesem Jahr auch die Adventszeit etwas ruhiger angehen. Es gab eine Terminkonzentration am 3. Advent, aber die haben wir gut gemeistert.
Den Auftakt der Saison machte unser Singen beim Weihnachtsmarkt in Marienwerder. Ganz traditionell mit Schnee und Kälte trafen wir uns vor den Zelten in "gepflegter Dunkelheit" und stimmten unsere Lieder an. Gleich der Beginn war unsere diesjährige Premiere, denn Mendelssohns "Hört der Engel Lied erklingen" ist eine Aufforderung an der Zuhörer und eine Anforderung an die Sänger. Gleich der erste Titel verlangt entsprechende Tonhöhen (Sopran "e²"), was ohne Einsingen schwerstens zu erreichen ist. Doch es kam strahlend klar, ob aus Angst oder Lockerheit wegen Glühweins kann hier nicht gesagt werden. Vorrangig die Lieder mit gemischter Chorbesetzung erklangen auf dem Platz, denn wir sangen ohne Verstärkungsanlage, was im Nachhinein von einigen Zuhörern bedauert wurde, da wir zu leise gewesen wären. Insgesamt wurde es wieder eine gute halbe Stunde musikalische Unterhaltung, was bei einer solchen Wetterlage als ausreichend angesehen werden muss, schließlich hatten wir noch einige andere Auftrittstermine und mussten sängerisch einsatzfähig bleiben.

Nach einer weiteren gemeinsamen Probe, welche besonders bei den Männern gute Konditionen erforderte (2.5 Stunden Probenzeit) präsentierten wir am 10.12.2010 unser vollständiges Weihnachtsprogramm den Senioren in Ruhlsdorf. Der Saal war erwartungsgemäß gut gefüllt, der Platz für den Chor unter dem riesigen Baum viel zu klein, doch das sind die bekannten Größen. Wie auch in den vergangenen Jahren versuchten wir eine gute Mischung aus bekannten Liedern unseres Repertoires, neuen und "fremden" Liedern gesungen von Frauen, Männern und in gemischter Formation. Bei den Sängerinnen und Sängern führte die erstmalige Aufführung von Brahms' "In stiller Nacht" zu einigen Schweißperlen, denn beim Ansingen gab es noch Probleme. Aber wir haben es gemeistert und insgesamt eine gute Leistung dargeboten. Alle Lieder wurde emotional und sicher vorgetragen, auch die Kanons der Männer. In der Spannbreite von einstimmigem lateinischem Kanon bis 6stimmigem finnischen Chorsatz konnten wir eine große Breite unseres Könnens präsentieren und entgegen einiger Zweifel feststellen, dass wir in der Beherrschung der Lieder doch recht sicher waren.

Mit großer Freude auf die von Kerzen erleuchtete Kirche in Groß Schönebeck trafen wir uns am Sonntagmittag und ließen die Stimmen erschallen. Man könnte fast schon von Ehrfurcht reden, denn besonders die Männer waren sehr zurückhaltend im Ton und um eine konzentrierte Arbeit bemüht. Den Frauen fehlte etwas die Lockerheit, sie kämpften eher mit der zugigen Kälte. Doch bis auf einen kleinen Einbruch in der 4. Strophe vom "Reiselein" können wir mit dem Konzert sehr zufrieden sein. Es war ein runder Chorklang, eine hohe Konzentration und die Programmleitung durch P. Torge sehr gefühlvoll und einheitlich. Das Licht der Kerzen wurde zum zentralen Thema und wir beendeten das Konzert mit "Sind die Lichter angezündet". Der Applaus der Zuhörer und die hohe Summe der Kollekte machten sicherlich deutlich, dass die Zuhörer auch zufrieden waren.

Den Abschluss einer guten Konzertsaison bildete wieder das Weihnachtssingen für die Senioren in Marienwerder. Die Sängerinnen und Sänger waren sichtlich gelöst, auch wenn einigen die Aufregung wegen der bevorstehenden Premiere anzusehen war. aber für Sorge gab es keinen Grund, auch die zweite Neueinstudierung dieses Jahres "Schäfer wachten in der Nacht" konnte zu Gehör gebracht werden und rundete die fleißige Arbeit der Sängerinnen und Sänger ab. Das Publikum war begeistert und wir mit der Leistung sehr zufrieden. Frohe Weihnacht allen.

Weihnachtsfeier FC Cantilena
10.12.2010 Ruhlsdorf

Wenn wir schon alle gemeinsam beim Singen sind, dann sollten wir die Gelegenheit nutzen und gemeinsam feiern. Gesagt - getan. Nach dem leider verspäteten Weihnachtssingen fuhren wir (außer Gabi, sie mochte den Schnee und die frische Winterluft) zu unserer Sängerin Gesine, welche den Wasserski- und Wakeboardlift Ruhlesee betreibt.
Große Fenster geben den Blick frei auf die winterliche Terrasse und den See, am Eingang grüßten uns viele Schneemänner (8?), in der Lobby ein frohgestimmter Weihnachtsmann. An der langen Tafel nahmen wir Platz, noch in Chorkleidung, und Jana als Vorstand lud alle Sängerinnen zum Essen ein.
Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr liegt wieder hinter uns, neue Pläne für das kommende Jahr werden bereits geschmiedet. Es wurde viel geschwatzt, gelacht und die Gedächtniszellen sollten auch beansprucht werden. Dank der Vorbereitung von Dajana konnten alle das Spiel als Siegerinnen beenden und kleine Präsente in Empfang nehmen, damit im nächsten Jahr auch keiner die Proben- und Auftrittstermine verpasst.
Die letzten Feiernden verließen 01.15 Uhr zufrieden das Haus, die lockere Atmosphäre hat allen und dem Chor gutgetan.

Wasserski- und Wakeboardlift Ruhlesee

nach oben