Die Geschichte des Männergesangsvereins „Frohsinn" beginnt bereits im Kaiserreich und reicht bis in unsere Gegenwart.

Am 07. Dezember 1892 fassten 13 sangesfreudige Männer den Entschluss, in Marienwerder einen Männerchor aus der Taufe zu heben. Als ersten Dirigenten gewann man den ortsansässigen Kantor Pförtner. Nach dem Motto „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder" reihten sich bald viele neue Mitglieder in den Männerchor ein. 1895 zählte der Chor bereits 57 Sänger. Bis 1898 stieg die Zahl sogar auf 66 an.

Am 11. März 1893 beschloss der Männergesangsverein ein Statut, welches das innerchorische Leben regelte und gab sich den Namen FROHSINN. Der monatliche Beitrag betrug 0,30 RM (Reichsmark). Außerdem wurde in den ersten Jahren ein Fahnengeld von 0,50 RM erhoben. Davon ließ der Chor eine Vereinsfahne anfertigen, die 1901 eingeweiht wurde. Von der Fahnenweihe existiert das älteste Foto des Männergesangsvereins.

Die beiden Weltkriege hatten empfindliche Lücken im Männergesangsverein hinterlassen. Während nach den Kriegswirren des 1. Weltkrieges der Chorgesang bald wieder fortgeführt werden konnte, ruhte der Chorgesang nach dem 2. Weltkrieg für einige Monate, weil die sowjetische Besatzungsmacht zunächst alle Organisationen verboten hatte. 1946 wurden die verbliebenen Sänger sowie neue Mitglieder wieder zusammen geholt, damit der Chorgesang wieder gepflegt werden konnte.

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Die Vereinsfahne, die eine Zeit lang verborgen gehalten wurde, tauchte in den 1970er Jahren wieder auf und wird heute bei besonderen Anlässen mitgeführt.

Der Chor legte sich in den 70er Jahren auch eine einheitliche Chorkleidung zu, mit der er seit dem bei besonderen Anlässen auftritt und die Gemeinschaft sichtbar verkörpert.

Die vollständige Aufstellung der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.