Die erste Existenz eines Frauenchores in Marienwerder wird vom Anfang des 20. Jahrhunderts berichtet.

„Ferdinand Krämer war der Urgroßvater des in Marienwerder geborenen Schauspielers an der Berliner Volksbühne Bodo Krämer (1945-2003). Der schöne Ferdinand galt als Original im Dorf und hatte einen Faible für die Weiblichkeit. So war er auch ein Fan des 1908 von zwölf „Jungfern" gegründeten Gesangsvereins, der von einem Ingenieur geleitet wurde. Einmal bat er den Dirigenten: „Herr Osterfloh, singen Sie doch mal mit ihrem Petersilienverein das schöne Lied vom Spiegle im Bug." Der Dirigent hieß Osterloh, die Jungfern nannten ihren Verein PENTHESILEA nach einer Amazonenkönigin. Sie besangen mit ihrem Lied einen Spiegel im Herzen. Ingenieur Osterloh arbeitete an der Baustelle des „Großschifffahrtsweges Berlin-Stettin". Als er mit den Bauleuten weiter zog, liefen die jungen Mädchen wieder auseinander.
(Quelle. Märkische Oderzeitung, 04.08.2005)

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Aufnahme des Frauenchores 1990

Der heutige Frauenchor wurde im Jahre 1970 vom damaligen Chorleiter Heinz Fahrendholz wieder ins Leben gerufen, damit sich die Ehefrauen der Sänger nicht zu Hause langweilen und am Hobby der Männer Teil haben können. Daraus gründete sich 1977 offiziell der Frauenchor, welcher sich derzeit stetig wachsender Mitgliederzahlen erfreut.

Am 01.03.2008 wählte der Frauenchor seinen neuen Namen: CANTILENA. Das heißt soviel wie Singsang und soll die Freude und den Spaß am Singen verdeutlichen.

Autritt des Frauenchores beim Chortreffen des Landes Brandenburg, Rheinsberg 2005