zurück zur Übersicht

Jahreshauptversammlung MGV
12.01.2020

Der erste offizielle Termin eines Jahres ist für den MGV immer die Jahreshauptversammlung. Alljährlich legt der Vorstand Rechenschaft über das vergangene Jahr ab, berichtet der Kassenwart über die Einnahmen und Ausgaben sowie werden chorische Angelegenheiten geklärt.
Die Vereinsmitglieder waren mit der Arbeit des Vereinsvorstandes sehr zufrieden. So nahmen Sie den Bericht über immerhin 68 gemeinsame Veranstaltungen (Proben, Auftritte, Feiern) entgegen und erlebten das vergangene Jahr im Zeitraffer. Der Kassenwart wurde wegen "guter Führung" entlastet und schließlich der gesamte Vorstand. Die Mitglieder stimmten einstimmig für die Beibehaltung der Personen und die Fortführung der Vorstandarbeit.
Im zweiten Teil wurden die Planung für das neue Jahr abgesprochen und einige chorische Probleme benannt. Wir wissen, dass wir gemeinsam alt werden und junge Sänger brauchen. Doch freiwillig werden wir auf die Erfahrung und das Können unserer Alterspräsidenten nicht verzichten und hoffen, dass sie uns auch weiterhin stimmgewaltig unterstützen können.
Wir danken dem Sangesfreund R. Jung für die kulinarische Ausgestaltung der Versammlung.

nach oben

Chorarbeit (I)
März - August 2020

Nur wenige Tage vor dem geplanten 128. Stiftungsfest des MGV kam die Meldung, dass Deutschland in die Corona-Zwangsquarantäne geht und alle Aktivitäten eingestellt werden müssen - auch das Singen im Chor. Jegliche Vereinsarbeit, gesellschaftliches Vergnügen oder musikalisches Leben mussten eingestellt werden und zwangen die Sängerinnen und Sänger zu einer Pause. Wie lange diese verordnete Ruhe andauern sollte, wusste niemand.
Somit konnten wir weder das Stiftungsfest der Männer noch das 50. Bestehensjubiläum des Frauenchores feiern. Wir hielten räumlichen Abstand, auch wenn wir gedanklich oft beieinander waren, und jeder musst für sich singen. Für viele von uns wurde deutlich, wie wichtig das wöchentliche Treffen und das gemeinsame Musizieren sind, welche Bedeutung eben doch die Chöre in unserem Leben haben.
Die Vorschriften zum gemeinsamen Singen (6 Meter Abstand zwischen den Reihen, Höchstanzahl der Personen im Probenraum, oder gar Mundschutz) sind von uns nicht umzusetzen. Doch langsam werden wir nach mehr als 20 Wochen des Wartens ungeduldig und suchen Möglichkeiten zur Wiederaufnahme der Probentätigkeit.
Es muss wieder vorwärtsgehen und wir wollen unsere Stimmen erklingen lassen und hörbar machen.

 

nach oben

Chorarbeit (II)
Das Jahr 2020

Im September trafen sich die Vorstände beider Chöre und der Chorleiter, um Möglichkeiten der Probenaufnahme zu besprechen. Nach Recherche bei den Chorverbänden auf Bundes- und Landesebene stellten wir fest, dass es sehr unterschiedliche Regelungen in Deutschland gibt und die Chöre auch sehr unterschiedlich damit umgehen.
Wir diskutierten die Regeln für unser Hygienekonzept, legten Personenzahlen und Abläufe fest und verständigten uns mit den örtlichen Behörden. Der Frauenchor wurde in kleine Gruppen von 5 - 7 Sängerinnen unterteilt und wollte wöchentlich wechselnd die Proben zumindest in reduzierter Form fortführen. Der Männerchor hatte Ähnliches vor.
Letztlich waren die Gesamtsituation und die behördlichen Grundlagen sehr unsicher, so dass wir nie zu einer Umsetzung unseres Planes kamen. Seit März wird in Marienwerder nicht mehr im Chor gesungen und dies wird bis zum Ende des Jahres so bleiben.
Wir wollen uns gegenseitig schützen und müssen die schmerzliche Einschränkung erdulden, nicht gemeinsam singen zu können.

Bleiben Sie gesund.

nach oben