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Probesonnabend des MGV
01.04.2017

Nein, es war kein Aprilscherz, dass wir uns auf dieses Datum einigten, und immerhin 17 Sänger hatten den Termin fest eingeplant und waren anwesend.
So begannen wir pünktlich 09.00 Uhr mit der Probe, wobei zunächst einmal jede Menge Papier ausgeteilt wurde, denn einige neue Lieder sollten heute einstudiert werden, das war erklärtes Ziel unseres Chorleiters. Die ersten Töne passten wir der Tageszeit an und sangen vom morgen und dem Sonnenaufgang. In einem Kanon können zunächst alle gemeinsam singen und ihre Stimme auf die anstrengende Probe vorbereiten, und außerdem kleine sängerische Übungen darin entdecken (Atmung, Phrasierung, Intonation). Das klappte schon recht gut, auch das "welsche Teufli" lernten wir schnell kennen.
Eine erste große Herausforderung war für uns der "Jäger aus Kurpfalz". Auch wenn es nur gleichmäßige Achtel und einfache Dreiklangsstimmen sind, mussten wir uns dennoch sehr konzentrieren, um den Satz richtig zu singen. Vor ganz andere Herausforderungen stellte uns "an den Wald" - es braucht Tonhöhe, ausgewogene Tiefe, einen Blick für die Einsätze des Chorleiters und schließlich auch eine romantische Einstellung. Und das alles gleichzeitig. Wir gaben uns beste Mühe und wurden für den Probeerfolg sogar vom Chorleiter gelobt.
Ganz neu in unserem Bestand ist das Lied "Als Freunde kamen wir", welches wir zum 125. Jubiläum von unseren Radebeuler Freunden erhielten. Trotz eines großen Seitenumfanges erlernten wir ¾ und haben einen guten Fortschritt erzielt. Mal sehen, wer unseren Chören das Lied als erstes beherrscht.
Der angenehme Teil des Mittagessens wurde erneut von unserem Frauenchor gesponsert, wofür wir sehr dankbar sind. Es war schmackhaft und ausreichend, so dass wir schon jetzt mit dem Tag zufrieden waren.
Nach einer Wiederholungsphase am frühen Nachmittag begaben wir uns nach draußen in die sommerliche Frühlingssonne (22 Grad, Sonne) und probten das Singen dort. Sofort stellten sich unsere Schwachpunkte wieder ein - fehlende Konzentration, Ablenkung durch andere Personen, schwieriges Zuhören und mangelnder Stimmenausgleich. Doch mit den Liedern, die wir in letzter Zeit häufiger gesungen hatten, wurden wir besser und konnten schließlich mit der Hymne "Lasst uns wie Brüder" einen vereinenden Abschluss des Tages finden.
Wir danken allen helfenden Händen und sich kümmernden guten Seelen im Chor und drumherum für das Gelingen des Tages.

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80. Geburtstag S. Reetz
22.04.2017

Auch wenn unsere Sängerin Sonja nicht mehr aktiv am Chorsingen beteiligt ist, so gehört sie doch zu den aktiven Zuhörern unserer Konzerte. Somit war es für uns selbstverständlich, dass wir zu ihrem Geburtstag eine Liederfolge präsentieren, um unseren Glückwunsch zu überbringen.
Es waren nur wenige Lieder, doch jedes bewusst ausgesucht. Die meisten Lieder hatte Sonja selber mit einstudiert und gesungen (z. B. "Fröhlich klingen unsre Lieder", "Crying in the rain"). Doch eines hatte sie sich besonders gewünscht - "Über den Wolken". Dass dieses Lied zur emotionalen Herausforderung für alle wird, hatten wir nicht erwartet. Sonja ließ uns wissen, das Lied erinnert sie an ihre verstorbene Tochter, unserer langjährige Vorsitzende. Dies machte uns alle sehr betroffen und das Singen des Liedes sehr schwer. Es gab einige Turbulenzen, zumal wir ausgerechnet bei diesem Lied bereits in der letzten Probe Schwierigkeiten hatten. Doch wir konnten das Flugzeug noch sicher landen. Wir konnten mit dem "Mann im Mond" die Stimmung wieder auflockern, ehe wir uns mit "einem Liede" verabschiedeten.
Wir danken für die Einladung und wünschen Sonja eine gute Gesundheit.

Die Jubilarin im Kreise des Chores.

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29.04.2017
60. Geburtstag M. Tucholl
Manches Mal gibt es Singesituationen, da sind alle Sänger und der Chorleiter gemeinsam verwundert, warum wir nicht zusammenfinden. Dabei hatten wir einen schönen Anlass, denn unser 1. Vorsitzender hatte zu seiner nachträglichen Geburtstagsfeier geladen und dafür extra die große Halle für seine Gäste umgerüstet. Leider konnte keiner wissen, dass es im April noch dauerhaft winterliche Temperaturen gibt, so dass es ziemlich kalt war. Außerdem war unser 1. Tenor etwas geschwächt, da der Gastgeber selber natürlich nicht mitsingt und ein weiterer Tenor Gästebetreuung der besonderen Art übernehmen musste. Dafür war unser 2. Bass gut aufgestellt, doch auch hier wurden wir überrascht.
Die letzte Strophe des Geburtstagsliedes war ganz persönlich gemeint "Nun haben wir die Bitte noch, bleib treu dem Männerchor" - vielleicht war dieses Wissen auch der Grund für unsere enttäuschende Leistung. Wir begannen noch recht gut und merkten, dass die Akustik für uns schwierig war, doch gaben unser Bestes. Je weiter im Programm es vorwärts schritt, desto offensichtlicher wurden unsere Probleme. Der 1. Tenor müht sich sehr um Tonhöhe und Lautstärke, der 2. Bass kämpfte mit Tönen und dem Zuhören in der Stimmgruppe. Währenddessen sangen die Mittelstimmen unbeirrt weiter und bemerkten die Unzufriedenheit unseres Chorleiters. So erfasste letztlich den ganzen Chor eine intonatorische Unsicherheit und Ratlosigkeit, wie wir diesen Moment retten könnten.
Der Chor war sehr enttäuscht von seiner Leistung, doch nutzen wir gleich am Abend die Zeit zur Ursachensuche. Die Gäste und Zuhörer schienen nicht zu viel von unseren Problemen wahrgenommen zu haben, denn wir erhielten sogar lobende Worte. Die waren sicherlich auch von der solistische Einlage W. Lützows beeinflusst. Wir danken für die Einladung zur Feier und bekräftigen die bereits erwähnte Liedzeile, mit 60 Jahren ist die Singefähigkeit noch lange nicht verloren. Wir wünschen alles Gute und weiterhin Freude an der Musik.

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01.05.2017
Frühlingskonzert Seniorenresidenz am Wukensee
Was gibt es Schöneres für einen Chor, wenn er mit großen freudig blinkenden Augen und einem offenen Lächeln empfangen wird. Da stört es uns auch nicht, dass die Anzahl der Sängerinnen und Sänger gleich der Zuhörerzahl ist, denn sie zeigen uns Dankbarkeit für Unterhaltung und Abwechslung.
Mit Liedern des Frühlings und alten Volksliedern haben wir uns auf die Jahreszeit und das Publikum eingestellt, nutzten auch wieder die Chance, als gemischter Chor aufzutreten. So sangen wir vom kleinen Waldvögelein, dem schönen Land, dem Mai und der Liebe unter klarblauem Himmel.
Der Männerchor konnte sein letztes Tief überwinden und zeigte wieder eine solide Leistung, auch mit schwierigeren Sätzen wie "Veronika" oder hohen Tonansprüchen wie beim "Frohsinn". Auch die Frauen können zufrieden sein, obwohl dieses Mal der 1. Sopran einige Klippen zu umschiffen hatte. Diese Probleme wurden teilweise kaum von anderen Sängerinnen bemerkt, doch dem Chorleiter blieben sie nicht verborgen.
Die Seniorinnen und Senioren waren ein sehr dankbares Publikum und dies ist schönster Lohn für die Chöre.

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14. Chorfest des BCV
24.06.2017

Der Brandenburgische Chorverband lud nach Finsterwalde ein. Viele Chöre des Landes folgten dem Ruf in die Sängerstadt und erlebten bei bestem Sommerwetter einen hochmusikalischen Tag.
Lesen Sie hier den ganzen Bericht.

Hier folgen die weiteren Ereignisse des Jahres 2017.