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11. Sängerkreistreffen Barnim
22.06.2014

Im zweijährigen Abstand ruft der Sängerkreis Barnim seine Mitgliedschöre zu einem Treffen, um gemeinsam die Chormusik zu feiern. In diesem Jahr führte der Ruf auf die Freilichtbühne nach Lobetal und 16 Chöre folgten der Einladung.
Mit fragenden Blicken gen Himmel näherten wir uns dem Veranstaltungsort, denn dicke Regenwolken hingen dort und ließen Zweifel aufkommen. Der Weg zur Bühne war aufgeweicht, die Bänke waren nass und Regenschirme erforderlich. Doch die Technik war einsatzfähig, die Menschen versammelt und der Wille zum Singen bei allen deutlich. So begannen wir fast pünktlich um 10.00 Uhr mit der Eröffnungsrede von G.-P. Lemke, dem Vorsitzenden des Sängerkreises. Das gemeinsame "Einsingen" übernahm unser Chorleiter und es ist ein schöner Klang, wenn mehrere Hundert "Dona nobis pacem" erklingen lassen. Der Regen war offensichtlich beeindruckt, denn langsam machte er das Feld frei. Die ersten Chöre schritten mutig voran, und als dann noch eine Darbietung mit einem Lied vom Regentropfen begann (Volkschor Stolzenhagen), war er endgültig verschwunden. Das war sicherlich ausschlaggebend, denn alle folgenden Chöre durften sich über trockenes Wetter freuen, das Publikum über viel Gesang und Unterhaltung. Im Laufe der Programme wurden einige Lieder zum Hit wie z. B. "Wochenend und Sonnenschein", "Siyahamba" oder "The lion sleeps tonight", welche z. T. auch in unser Repertoire gehörten.
Um 12.00 Uhr begann unser Frauenchor mit dem Singen und legte eine sehr gute Leistung ab. Trotz des ungewohnten Singens im Freien und einer Klangveränderung durch die Tontechnik (die Mikrofone waren weit aufgezogen und verstärkten die Höhen enorm) achteten die Sängerinnen auf Exaktheit, gute Intonation und gemeinsame Absprachen. Besonders deutlich allerdings war dieses Mal die sichtbare Freude am Singen und an der gemeinsamen Leistung. Viele freundliche und offene Gesichter schauten ins Publikum und ließen Sicherheit der Liedliteratur erkennen. "Unsere" Sonnenblumen waren sicher und inniglich, während "The Lion" in unserer Interpretation eher geheimnisvoll daherkam. Obwohl es in den eigenen Reihen vorab Zweifel zu "Marmor, Stein und Eisen" gab, nahm das Publikum diese Unterhaltung gerne auf und sang mit. Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit unserem Beitrag und konnten die gute Qualität des Frauenchores vor Fachpublikum und kritischen ChorleiterInnen beweisen.
Unsere Männer mussten sich bis zu ihrem Auftritt länger gedulden, 14.00 Uhr waren sie im Programm vorgesehen. Wir wollten es unseren Frauen gleich tun, doch mühten wir uns sehr mit dem kaum hörbaren Ton der Nachbarstimme und dem fehlenden Gesamtton. Schon beim ersten Lied "Frohsinn", ein Standardtitel, waren die Probleme erkennbar. Auch eine Nachkorrektur der Aufstellung zum nächsten Lied half wenig. Sicherlich waren einige Sänger auch bereits zu enttäuscht wegen des Einstiegs in das Programm. Mit Mühe konnten wir uns wiederfinden und selbst gern gesungene Lieder wie den "Bajazzo" unbeschwerter darbieten. Doch immerhin unser derzeit schwierigstes Lied "Trink ich Wein" konnten wir mit allen Strophen sicher vortragen. So war der Auftritt unseres Männergesangsvereins insgesamt leider nicht die erhoffte Belohnung für die Arbeit der letzten Wochen, doch haben wir auch viel gelernt aus dieser Situation.
Eine kleine Form der Rehabilitation gab es dennoch, wir hatten uns abschließend mit dem Männerchor "F. Mücke" Eberswalde zusammengeschlossen und mit vereinten Stimmen die Kraft des Männerchorgesangs demonstriert. Hier passte Mozarts "Bundeslied" perfekt zum Anlass, ebenso wie Schuberts "Frisch gesungen" welches endet mit den Worten "... und Alles wird wieder gut". Diesem Motto widmen wir unsere Arbeit und schauen voraus.
Die Chöre danken dem Vorstand des Sängerkreises Barnim für die Organisation und freuen sich auf die nächste Veranstaltung 2016.

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Wasser- und Heimatfest Marienwerder
27.07.2014

Der Sommer, und besonders die Ferienzeit, ist die Zeit der Feste. In allen Regionen werden unterschiedliche Anlässe gefunden, um die Menschen zueinander zu bringen. Eine lange Tradition hat hierbei auch das Heimatfest, dessen kulturelle Ausgestaltung den Chören ein wichtiges Anliegen ist.
Nach einer Woche ohne Probe (die Urlaubszeit forderte Tribut) waren wir gespannt, welche Sängerinnen und Sänger in den Stimmgruppen anwesend sein würden, doch wir wurden nicht enttäuscht. Das Einsingen fiel knapp aus, denn die Chöre nehmen bereits als musikalische Unterstützung am Gottesdienst teil und verstärken den Gemeindegesang. In diesem Jahr gab es kein Orgelspiel und die Absprachen mit der Pfarrerin waren sehr vage - natürlich hatte jeder andere Vorstellungen vom Choreinsatz. Völlig ungewohnt stand unser Chorleiter dieses Mal dem Publikum zugewandt, denn die Chöre saßen in den Bänken. Doch unser Einsatz wurde schon während des Gottesdienstes mit Beifall belohnt.
Sofort im Anschluss begannen wir unser Konzert mit dem Motto des Singens "Musik erfüllt die Welt". Wir fühlten uns gleich wieder wohl im bekannten Akustikraum der Kirche und vor den Augen und Ohren unserer treuen Anhängerschaft. Alle Lieder kamen mit leichtem Ton daher, auch wenn bei den Männern die Intonation aufgrund mangelnder Konzentration bei zwei Titeln sehr nachließ. Wir fühlten uns sicher in der Liedliteratur und genossen selber diese musikalischen Minuten. Der Frauenchor nutze wieder die Gunst der Öffentlichkeit und zeichnete langjährige Chormitglieder aus: vom Brandenburgischen Chorverband erhielten P. Torge und R. Greulich die Ehrung für 30jährige Singetätigkeit, sowie G. Eilrich für ihre 20jährige aktive Chormitgliedschaft. Wir würdigten außerdem die 35jährige Mitgliedschaft von S. Reetz, auch wenn sie leider nicht mehr aktiv singen kann, doch dem Frauenchor weiterhin eng verbunden ist. Und für 25 Jahre aktives Singen im Frauenchor wurde G. Röck geehrt.
Beim letzten Titel waren die Chöre offensichtlich schon in der Sommerpause - die Männer begannen zu schnell und die Frauen fanden den Einsatz nicht. Das war ärgerlich, aber nicht zu ändern. Beim zweiten Anlauf klappte es und wir konnten die Frage klären "Wie komm ich denn zur Tür herein?"
Die Chöre haben ein bewegtes erstes Singehalbjahr hinter sich und gehen nun in die wohlverdiente Sommerpause bis Ende August. Dann werden neue Termine und Veranstaltungen neue Lieder fordern.

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Radtour
06.09.2014

Nach mehreren Anläufen hat es endlich doch geklappt. Um die 20 Sängerinnen und Sänger sowie Bekannte und Freunde trafen sich zum gemeinsamen Radeln in Marienwerder. Die gut ausgearbeitete Route führte durch die Barnimer Landschaft nach Liebenwalde und über Zerpenschleuse zurück.
Mit Zwischenstopps zur kulinarischen und flüssigen Nahrungsaufnahme bewältigten wir die Strecke mit guter Kondition und erfreuten uns am gemeinsamen Fahren und Singen. Besonders sei hier das Engagement der Tischlerei Blankenburg hervorgehoben, die den Zwischenstopp transporttechnisch ermöglichten. An der Liebenwalder Schleuse wurde gemeinsam gesungen, im Stadtmuseum konnten wir nachempfinden, wie es sich im ehemaligen Gefängnis fühlte. Zeitgeschichte zu Anfassen und Nacherleben gab es auch in Emma Emmelies Laden in Zerpenschleuse. Der gemeinsame Tagesausklang fand im Chorraum statt.
Vielen Dank an H.-Ch. Kliem für die Planung und Organisation der Tour. Der Erfolg der Tour wird sicher auch 2015 eine Fortführung finden. Also - putzt die Räder im Frühjahr und macht sie straßentauglich. Der Winter kommt und sollte dafür genutzt werden.

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Probensonnabend MGV
11.10.2014

Auch wenn es noch ein spätsommerliches Wetter gab nutzen die Männer den Tag, um sich auf die Weihnachtssaison vorzubereiten. Die Extraprobe bot uns die Möglichkeit, mindestens 4 Übungseinheiten am Stück durchzuführen und viele begonnene Baustellen abzuschließen, weiter voran zu treiben oder eben neu zu eröffnen.
Bei vielen Liedern konnten wir konzentriert an der Intonation, der Phrasierung oder dem Stimmenausgleich arbeiten, da hier nur der Feinschliff fehlte. Viel Konzentration und Aufmerksamkeit verlangten die neuen Lieder für das Weihnachtsrepertoire von uns. Immer, wenn wir dachten zu wissen wie die Melodie verläuft, nahm sie eine andere Wendung. Im ständigen Wechsel der neuen und bekannten Lieder, der Zeitepochen von Renaissance bis Moderne, dem Kirchgemeindelied und Schlager arbeiteten wir an einem breiten Spektrum unseres Liedvorrates.
Angenehm unterstützt wurde der Tag durch die vielen Helfer, welche sich um Salate, Brötchen und ähnliche Zutaten kümmerten, so dass auch eine sehr gute Pausenversorgung den Tag zu einem Erfolg machte. Am Nachmittag trennten wir uns mit vielen neuen Tönen im Kopf, einer Melodie auf den Lippen und dem Wissen, dass es ein arbeitsreicher und fruchtbringender Tag für alle Anwesenden war.

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Probenwochenende des Frauenchores
17./18.10.2014

Seit 8 Jahren haben wir ein Wochenende im Herbst für eine intensive Probe reserviert, in welcher wir konzentriert an laufenden Projekten arbeiten und neue Lieder beginnen.
Lesen Sie hier unseren Bericht.

Hier folgen die weiteren Ereignisse des Jahres 2014.