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Frühlingskonzert Finowfurt und Maibaumfest Sophienstädt
04.05.2013

Effektivität ist, wenn man einmal üben muss und das Programm mehrfach verwenden kann (oder so ähnlich). Wir hatten eine Anfrage von Gemischten Chor Finowfurt zu einem gemeinsamen Singen, welcher wir gern nachkamen. Auf den gleichen Tag fiel auch das traditionelle Maibaumfest in Sophienstädt. Also planten wir eine Folge von Liedern, welche beiden Anlässen gerecht wurde.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns vor der Kirche Finowfurt und sangen uns dort ein, bevor es um 14.30 Uhr mit dem Konzert losging. Die Finowfurter marschierten mit einer Melodie ein, die uns sehr bekannt vorkam - es war eine deutsche Textfassung von "Heaven is a wonderful place". Es folgten unterschiedliche Frühlingslieder, welche trotz fehlender Chorleitung des Chores gut gesungen waren. Dies wurde vom leider sehr kleinen Publikum hoch honoriert. Der erste Höhepunkt des Konzertes war das gemeinsame Singen mit unseren Frauen. Mozarts "Im Frühling" als Kombination vom Gemischten Chor und unserem Frauenchor wurde ein Wohlklang und machte alle Beteiligten sichtlich Freude. Ein voller Chorklang ist in allen Sängergruppen gern gehört.
Anschließend nahmen wir Aufstellung und präsentierten Frühlings-, Liebes- und Kirchenlieder. An der Reaktion des Publikums konnten wir erkennen, dass wir gern gehörte Gäste waren, auch wenn gerade bei unserem Paradestück des MGV "Das Morgenrot" ein paar Töne aus unergründlichen Ursachen daneben lagen. Interessant für den Frauenchor war, dass die Zuhörer in diesem Konzert den Witz in Ringelnatz' Text "Im Park" verstanden haben. Der Höhepunkt für alle Sängerinnen und Sänger der drei Chöre war die kurze Lobeshymne "Haltet Frau Musica in Ehren". Aus voller Kehle sangen mehr als 40 Stimmen und ließen erkennen, welches Potential im gemeinsamen Singen aller steckt. Spontan wurden Wünsche für ein gemeinsames Weihnachtskonzert und eine Wiederholung des gemeinsamen Singens geäußert. Da wird doch wohl was machbar sein???

Der zweite Teil des Tages fand auf bekanntem Terrain statt, und dennoch war es in diesem Jahr anders. Wir wollten für die interessierten Zuhörer da sein und luden in die Kirche der Gemeinde ein. Obwohl sie sehr klein ist, fanden alle Sängerinnen und Sänger einen Platz und der Kontakt zu den leider nur 18 Zuhörern war sehr innig.
Unsere Lieder klappten gut, es war in anderer Reihenfolge die gleiche Auswahl wie vorher. Beim Singen stellten wir dann fest, dass durch zwischenzeitliche Personalveränderungen plötzlich der 2. Sopran unterbesetzt ("Im Frühling") war oder die Männer eine Verstärkung im Bass gebraucht hätten ("Frühlingsmarsch"). Dennoch war es eine für uns gute Leistung und im nächsten Jahr wollen wir wieder in der Kirche singen - dann feiert das Gotteshaus sein 100jähriges Bestehen, was uns ein gelungener Anlass sein soll.

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60. Geburtstag R. Jung
15.06.2013

Einen gemeinsamen Termin zum Singen und Feiern zu finden, ist manches Mal nicht einfach. Der Frauenchor war zum runden Geburtstag unserer Sangesschester Rosi geladen und musste sich dem Zeitmanagement des Dirigenten unterwerfen, der zur gleichen Zeit eine weitere Veranstaltung besuchen musste.
Wir fanden uns gegen 18.00 Uhr auf dem Festgelände ein und Rosi war natürlich wieder auf alle Eventualitäten vorbereitet - es hätten noch 50 Gäste mehr vorbei kommen können und für Sonne oder Regenschutz war ebenfalls gesorgt, was sich als sehr wichtig herausstellte. Eine herzliche Begrüßung aller war der Beginn des Abends für uns. 2 Stunden später kam unser Dirigent (und der Regen) und wir waren schon aufgeregt. Schließlich standen auf der Wunschliedliste auch Titel. die wir eigentlich nicht singen oder die gaaaanz neu sind. Wahrscheinlich waren wir alle so aufgeregt, dass uns selbst die einfachen und sehr vertrauten Lieder zunächst schwer fielen, z.B. "Alte Freunde". Erste Schweißtropfen gab es bei den "Sternen der Heimat", welches immerhin von unserem Chorleiter dem Anlass entsprechend mit Akkordeon begleitet wurde. Die (Teil-) Premiere von "Oh when the Saints go marching in" erforderte all unsere Aufmerksamkeit. Sowohl Text als auch Melodie-/ Stimmeinsätze waren uns noch nicht sicher genug. doch auch hier trieb das Akkordeon voran und wir konnten uns wenigstens an der Melodie orientieren.
Die sängerische Leistung war an diesem Abend leider nicht die beste, doch zumindest hat die Stimmung einen weiteren Auftrieb erhalten. Wir verabschiedeten uns mit einem kleinen Liedersammelsurium, welches immer als Antwort auf wichtige Fragen des Lebens von Rosi und Rainer angestimmt wurde, denn immerhin feierten sie auch ihren Hochzeitstag.
Der Chor dankt für die Einladung und wünscht beiden Mitgliedern weiterhin alles Gute und Freude an der Chorarbeit.

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Heimat- und Wasserfest Marienwerder
27.07.2013

Man könnte es fast schon als Tradition beschreiben, dass es zum Heimatfest in Marienwerder ein besonderes Wetter gibt. Wir hatten schon Starkregen, Kälte und Wind in den letzten Jahren, aber auch häufig Sonnenschein. An diesem Wochenende jedoch hatten wir das wahrscheinlich heißeste Wetter des Jahres. Bei ca. 32°C war es uns selbst in der Kirche zu warm, die wir uns für dieses Jahr extra als Veranstaltungsort ausgewählt hatten.
Zunächst umrahmten wir den Gottesdienst der Gemeinde mit drei Liedern und begannen pünktlich 10.00 Uhr nach dem Glockenläuten mit "Alta Trinita". Gesungen von der Orgelempore hatte der kompakte Klang der Chöre eine ungewohnte, doch schöne Qualität. Auch unser Schubert'sches "Heilig, Heilig" erklang trotz der morgendlichen Wärme sehr homogen und inniglich. Auf Wunsch der Pfarrerin übernahmen wir abschließend die ersten Strophen von "Geh aus mein Herz", welches schließlich auch mit der Gemeinde geungen wurde. Leider konnten wir dort keine potentiellen Neumitglieder erkennen.

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst nahm der Chor Aufstellung und gab sein sommerliches Konzert, geprägt eher von Heimatliedern und vielen gemischten Chorsätzen. Die Sommerzeit sorgte dafür, dass derzeit die SängerInnenzahlen sehr gering und vielstimmige Chöre kaum umsetzbar waren. So boten wir eher bekannte Kost für unsere treue Anhängerschaft, aber wagten auch die Wiederaufführung z.B. von Mendelssohns "Abschied vom Walde". In der Höhe wurden (sicherlich auch der Wärme geschuldet) einige Schwächen deuttlich, doch uns war es wichitig, endlich nach so langer Übungsphase ein erstes Ergebnis zu präsentieren. Nicht unerwähnt soll eine Einzelleistung bleiben, denn bei den Frauen musste B. Schilling als alleinige Vertreterin den 2. Sopran hörbar machen - was ihr besonders bei "Heaven is a wonderful place" gelang.
Nach gut 45 Minuten und einigen Schwitzattacken beendeten wir das Konzert unter sehr wohlwollendem Beifall der Besucher mit unserem "Kanale Grande", welches als Loblied auf den Finowkanal beim Heimat- und Wasserfest nicht fehlen darf.

Der Vorstand des Frauenchores nutzte die Gelegenheit der Öffentlichkeit und überbrachte die höchste Auszeichnung des Brandenburgischen Chorverbandes für 40 Jahre aktives Singen. Marlis Blankenburg gehört zu den Gründerinnen des Frauenchores und hat seine Entwicklung seitdem aktiv begleitet und mitgestaltet. Die Ehrennadel in Gold und der Blumenstrauß sind mehr als verdient. Herzlichen Glückwunsch.

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7. Probenwochenende des FC Cantilena
12./13.10.2013

Obwohl es das wahrscheinlich verflixte 7. Jahr in Folge hätte sein sollen, hatten wir keinerlei Probleme und Überraschungen zu erwarten. Es war wohl gemessen an der Atmosphäre, Ambiente und Stimmung eines der schönsten Probenwochenenden.
Wir genossen den Herbst am Werbellinsee und ließen uns verwöhnen, wenn wir vom Singen eine Pause suchten.
Lesen Sie hier unseren Bericht.

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124. Stiftungsfest Harmonie Tempelfelde
12.10.2013

Während die Frauen am Werbellinsee ihr Probenwochenende genossen, folgten die Männer der Einladung nach Danewitz und feierten mit den Sängern aus Tempelfelde das Stiftungsfest. Eingeladen waren außer uns der Lanker Frauenchor und der Ladeburger Gesangverein Teutonia. Für mehr Sängerinnen und Sänger hätte der Platz im Saal allerdings auch nicht gereicht.
Wir hatten ein schweres Vorhaben in Angriff genommen, denn eine zweiwöchige Sängerpause lag hinter uns, eine geplante Probe 2 Tage vorher musste ausfallen, kein Chor konnte sich einsingen - es war die Herausforderung schlechthin, aus dem Stand und auf Zuruf eine gute Leistung zu erbringen. Alle Stimmen waren gut besetzt, nur der 2. Bass war problematisch, so dass unser Chorleiter diese Stimme übernahm.
Vielleicht sind es gerade diese Situationen voller Anspannung und besonderer Motivation, welche in uns die hohe Konzentration und den Willen zur Leistung wecken. Jeder einzelne war sichtlich um eine gute Leistung bemüht und so war unser Gesang sehr hörbar und gut aufeinander abgestimmt. Zwar boten wir nur von uns bekannte Lieder, doch dies in einer guten Qualität. (Wo Freuden hier zusammensteh'n, Zum Wandertor hinaus, Lieder die von Herzen kommen). Letzteres wurde sogar durch rhythmischen Beifall der Zuhörer begleitet und bot einen gelungen Abschluss der Chorpräsentationen. Es wurde noch viel geredet, gegessen und getrunken, wie es sich für eine fröhliche Feier gehört.
Da sich nach getaner "Arbeit" einige Sänger auf den Heimweg machten, bot der Saal etwas mehr Platz zum Tanzen und zur freien Entfaltung der Gebliebenen.

 

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Besuch bei unseren Möllner Freunden anlässlich ihres 170-jährigen Bestehens
26./27.10.2013

Es gab einen wichtigen Anlass, welcher uns auf die Reise führte - ein 170-jähriges Jubiläum können wir nicht jedes Jahr feiern. Außerdem wollten wir unserer inoffiziellen Selbstverpflichtung Folge leisten, dass wir uns jährlich treffen. Wir machten uns auf den Weg und erlebten eine herzliche Begegnung, zum Teil auch mit neuen Freunden.
Lesen Sie hier unseren Bericht.

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Hier folgen die weiteren Ereignisse des Jahres 2013.