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10. Treffen des Barnimer Sängerkreises, Eberswalde Familiengarten
24.06.2012

Das Treffen, zu dem der Barnimer Sängerkreis eingeladen hatte, findet alle 2 Jahre statt. Da es in diesem Jahr das 10.Treffen war, wollten wir als "MGV Frohsinn" Marienwerder e. V. auch gerne wieder mit dabei sein. Schon deswegen, weil wir uns im 120. Gründungsjahr befinden und es im Brandenburgischen Chorverband nicht viele Männergesangvereine gibt. Allerdings gab es da ein Problem. Unser Chorleiter, der mit enorm großem Einsatz in jeder freien Minute für den Chor zur Verfügung steht und an vielen Stellen Unmögliches möglich macht, hatte lange vorher über diesen Zeitraum hinweg seinen wohlverdienten Jahresurlaub geplant.
Nach kurzer Ratlosigkeit erinnerten wir uns an ein altes Sprichwort:

"Zu guten Freunden ist der Weg nicht weit."

Kurzerhand fragten wir bei dem mit uns über viele Jahre befreundeten Männerchor "Franz Mücke" aus Eberswalde nach, ob ein gemeinsames Singen beider Chöre möglich wäre. Ohne viele Worte wurden Übungsstunden in Eberswalde und Marienwerder vereinbart. Die junge Chorleiterin des Männerchores "Franz Mücke", Frau Anastasia Suvorov, scheute sich trotz der Zeitknappheit nicht, das Wagnis einzugehen und eine Mannschaft von gut 40 Sängern zu dirigieren.
Während der wenigen gemeinsamen Übungsstunden stand ihr unser Chorleiter André Haase hilfreich zur Seite. Außerdem schaffte er es, uns Sänger recht gut auf die Mentalität der Sangesfreunde aus Eberswalde einzustellen. Dadurch wurde unser gemeinsamer Auftritt mit dem Männerchor "Franz Mücke" zu einem vollen Erfolg.
Herzklopfen gab es am Ereignistag trotzdem. Als wir uns einsingen wollten, war unsere "gecharterte Chorleiterin" weg. So warteten wir gemeinsam mit den Sangesfreunden aus Eberswalde. Minute für Minute verrann. Noch fünf Minuten bis zum Auftritt und von unserer Chorleiterin weit und breit keine Spur. So blieb uns nur übrig, auszuharren und uns in Geduld zu üben. Aber plötzlich war sie da. Gerade rechtzeitig zum Auftritt und los ging's mit dem Singen.
Die geballte Kraft unserer Männerstimmen sorgte nicht nur für eine herrliche Klangfülle im Festsaal, sondern durch das ausgewählte Liedgut auch für einen Ohrenschmaus. So erklangen zum Beispiel "Haltet Frau Musica in Ehren", "Lasst uns wie Brüder","Frisch gesungen" und einiges mehr.
Insgesamt nahmen sieben Chöre am Treffen teil. Wir konnten also auch als Zuhörer herrliche Gesangsdarbietungen hören und einen sehr schönen Nachmittag verleben. Während brausender Beifall den Gesang der "Lobetaler Lerchen" begleitete gab es etwas Wehmut bei der Verabschiedung von Frau Christiane Grunert, die fast 20 Jahre lang den Forstchor "Silvanus" leitete und jetzt, kurz vor ihrem 80. Geburtstag, ihre aktive Chorleitertätigkeit beendete.
Dabei sein ist alles. Diese Einstellung zu gemeinsamen Treffen bemerkten wir auch bei anderen teilnehmenden Chören, die entweder durch fehlende Chorleiter oder durch fehlende Sänger gehandicapt waren. So waren wir also an diesem Tage nicht allein gestellt mit unseren Sorgen.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an die Sänger des Männerchores "Franz Mücke" und seine Chorleiterin Anastasia Suvorov richten, für die schnelle Hilfe und das fröhliche, gemeinsame Singen.
Liebe Sangesfreunde, wir glauben sagen zu dürfen, dass wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit euch freuen.
D. Hetzel

MGV Frohsinn (in grün) und der MC Franz Mücke in gemeinsamer Aufstellung.

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2. Sängertag Friedrichswalde
21.07.2012

Es ist Sommer, Ferien- und Urlaubszeit und in unserer Region die Hauptsaison von Dorf- und Heimatfesten. Dazwischen mischen sich noch weitere Anlässe, wie beispielsweise der Sängertag, organisiert vom Gesangsverein Eintracht Friedrichswalde. Es gab auch einen wichtigen Grund, in diesem Jahr mehrere Chöre zu einem gemeinsamen Singen einzuladen. Ebenso wie unser Männergesangsverein begehen die Friedrichswalder ihr 120jähriges Jubiläum, allerdings seit 20 Jahren inzwischen als gemischter Chor.
Die Kirche war gut gefüllt mit geladenen Gästen, Angehöreigen und Chorinteressierten, so dass wir zunächst auf der Empore unseren Platz fanden, ehe wir den Gästen folgend den zweiten Konzertteil auf der Bühne übernehmen durften. Wir begannen unser Programm mit heiteren Liedern und wiederum der Präsentation aller Formationen, welche wir bedienen können. Neben den sehr sicheren und problemlosen Titeln, welche schon lange in unserem Programm sind ("So ein Tag", "Viele verachten die edele Musik"), hatten wir unsere erste Schwierigkeit mit hoher Konzentration der Männerstimmen und einer sicheren Führung durch die Frauenstimmen gemeistert - "Helle Wasser, dunkle Wälder".
In Mittelpunkt stellten wir der Räumlichkeit angepasst unsere kirchlichen Lieder, welche wir leider zurzeit viel zu wenig singen können. Da merkte man auch etwas Unsicherheit beim "Ave verum" der Frauen. Doch das Schubert'sche "Heilig" war sehr schön geschlossen und mit einheitlich gestalteter Dynamik vorgetragen, wir konnten die Anspannung des Publikums spüren.
Unsere Premiere von Reh aus Gips ("Im Park" nach Ringelnatz) gelang trotz einiger Bedenken der Sängerinnen. Es gelang uns, die Pointe deutlich an das Publikum zu vermitteln und ihnen ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. Insgesamt können wir mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein und nehmen das Lob der Zuhörer und Sängerinnen und Sänger anderer Chöre gern an.
Kulturelle Abwechslung zu allen deutschen Chören brachte noch der Chor der Aussiedlerinnen "Iwuschka", welche alle Anwesenden mit ihren bunten Kostümen und russischen Liedern beeindruckten. Nach dem Singen wurde noch gefeiert, es gab Auszeichnungen und kleine Geschenke für die Chöre. Wir danken den Friedrichswaldern für ihre Einladung und die Gastfreundschaft und wünschen ihnen noch ein langes Vereinsleben mit Freude am Singen.
Vereinsfahne Eintracht Friedrichswalde

Eintracht Friedrichswalde

Symbol des Holzschuhmacherdorfes

MGV und FC Marienwerder

Hier finden Sie den Bericht über das Konzert in der Regionalpresse Märkische Oderzeitung, 24.07.2012

Iwuschka Eberswalde

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Wasser- und Heimatfest Marienwerder
28.07.2012

Für uns ist es eine selbstverständliche Pflicht, dass wir Chöre beim Fest der Gemeinde und Vereine dabei sind. Allerdings scheint es immer mehr zur Tradition zu werden, dass es bei jedem Fest eine ungeplante Überraschung für uns gibt. Im letzten Jahr wurde das Fest wegen Regens kurzerhand auf das Gelände des ehemaligen Sägewerkes verlegt. In diesem Jahr wurde es von Anfang an dort geplant. Wir erhalten 6 Mikrofone und singen auf der dortigen Bühne. Darauf hatten wir uns vorbereitet.
Der MGV war fast vollständig angetreten, bei den Frauen wurde es bis kurz vorm ersten Ton eine Zitterpartie. Technik war für uns nicht zur Verfügung, das Gelände weiträumig und der Wind zog genau in die falsche Richtung. Also überlegten wir angestrengt und suchten nach einer praktikablen Lösung. Zunächst gingen wir sonnen- und windgeschützt in die Halle zum Einsingen. Während wir dies taten, folgen uns nach und nach die Gäste des Festes, immerhin war ja in der Halle auch für Kaffee und Kuchen gesorgt. So hatten sich unsere Zuhörer ihren Platz gesucht und wir machten aus der Not eine Tugend. Zwar ohne Technik, was die Ansagen nur in den ersten Reihen verständlich machte, doch mit einer allgemeinen Ruhe und Entspannung, was auch uns Sängerinnen und Sängern sehr gefiel.
Wir sangen unser geplantes Programm, ernteten viel Beifall und zusätzliches Lob im Nachhinein. Einziges Problem blieb die Einheitlichkeit im Tempo. Hier mussten wir nach dem Dirigat singen, uns nicht auf das Gehör verlassen, was besonders dem Bass schwer zu fallen schien, aber auch bei Liedern auffällig wurde, welche uns textlich forderten (finnisch, schwedisch, englisch). Insgesamt konnten wir feststellen, dass wir derzeit gut in der Übung sind, denn die Auftrittstermine folgen sehr dicht und wir beherrschen unsere Titel recht gut.
An dieser Stelle sei auch allen Chormitgliedern beider Formationen ein Dankeschön für die unermüdliche Arbeit und den Einsatz, gerade in der Sommer- und Urlaubszeit.
Unsere Glückwünsche gehen auch an unsere beim Konzert geehrten Damen für ihre langjährige aktive Teilnahme am Chorgeschehen: W. Goslinowski (35 Jahre), R. Hetzel und C. Schulz (30 Jahre), R. Schwarick und D. Schenk (15 Jahre) sowie R. Tralles (10 Jahre)

Sicherlich war die Kulisse nicht die schönste, doch wir haben nur improvisiert in der Halle Aufstellung genommen und das Publikum folgte uns.

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Sponsoren verpflichten
Silberhochzeit T. Mohn
18.08.2012

Wenn Sponsoren den Verein finanziell unterstützen, dann sind wir sehr froh darüber und nehmen die Hilfe gern an. Doch was können wir dafür zurückgeben? Musik und Unterhaltung!
Also folgten wir der Bitte unseres Vorstandes und bereiteten einige heitere Lieder zur Silberhochzeit vor, um das Paar und die Gäste kurzweilig zu unterhalten. Bei den Proben mussten wir erkennen, dass einige Lieder doch sehr lange nicht mehr gesungen wurden und aus mangelnder Sicherheit vom geplanten Programm gestrichen wurde. Die Zusagen für die Singefähigkeit des Chores waren verheißungsvoll und somit verabredeten wir uns für 17.00 Uhr am Kanal zum Einsingen. Dort gab es gleich zwei Überraschungen - der Vorstand war nicht anwesend und der eigentliche Organisator auch nicht. Im 2. Bass kam ein Sänger, der nicht bei der Probe war und scheinbar allein singen sollte. Wer unser direkter Ansprechpartner bei der Feiergesellschaft sein sollte wußte auch niemand.
Doch es klärte isch alles - der 2. Bass erhielt geplante Verstärkung, das Chorgeschenk wurde bereits an einen anderen Verantwortlichen übergeben und den Beginn des Auftrittes legten die Gäste fest, welche sich wie verabredet kurz nach 17.00 Uhr auf die Plätze begab.
Wir waren nur 12 Sänger - aber die RICHTIGEN! Alle Stimmen waren ausreichend und gleichmäßig besetzt, der Klang harmonisch und somit kamen die Lieder überzeugend und gut. Anfangs gab es kleine Temposchwierigkeiten zwischen Tenor und Bass ("Es zogen auf sonnigen Wegen") und beim Trinkkanon kam der Bass am Schluss etwas durcheinander. Dennoch konnten wir Freude bereiten und ernteten besonders mit unserem auf das Silberpaar umgedichteten Text zu "Gold und Silber lieb ich sehr" viel Beifall.
Der Chor wurde anschließend zum Feiern eingeladen und verbachte noch gemeinsame Zeit mit unserem Sponsor T. Mohn.
Dem Silberpaar wünschen wir weiterhin glückliche Ehejahre und danken für die Einladung und die Unterstützung der Vereinsarbeit.

Hier folgen die weiteren Ereignisse des Jahres 2012.

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