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1. Halbjahr (Januar - Juni)

01.01.2008

Das neue Jahr beginnt so tatkräftig wie noch nie. Gleich am Abend des ersten Tages versammelten wir uns an der Schleuse Eichhorst und boten einer unserer treuesten Anhängerinnen und Begleiterinnen ein Ständchen anlässlich ihres 70. Geburtstages.
Über die hohe Beteiligung der Sängerinnen und Sänger beider Chöre waren wir selbst überrascht, da wir eigentlich nur mit einer kleinen Abordnung gerechnet hatten. Um so kräftiger waren die Gesänge bei eisigem Wind und wärmenden Getränken. Unser Chorleiter hatte auch seine "Jahrespflicht" erfüllt, denn 1x pro Jahr begleitet er einen Auftritt mit dem Akkordeon.
Vielleicht sollten wir mal über die Einrichtung eines Neujahrskonzertes nachdenken?

Schifferball 19.01.2008

Alljährlich sind wir zum Ball der Schiffer in Marienwerder eingeladen, um mit ihnen während der Ruhephase im Winter die Gemeinsamkeit und den Zusammenhalt der Schiffer des Orts zu feiern. Traditionell gestalten die Chöre dafür den künstlerischen Rahmen der Eröffnungszeremonie.
Trotz der sehr arbeitsreichen Zeit im Dezember studierten wir neue Lieder ein und frischten bekannte Lieder auf, um diesem Abend gebührend eine gute Leistung zu erbringen. Vor vollem Saal stimmten wir deutsche und englische Seemannslieder an, u. a. "Winde wehn, Schiffe gehn"; "A boat" (Kanon) oder "Heute an Bord". Neben vielen Freunden der Chormusik mussten wir mit Bedauern erkennen, dass unter den Gästen auch einige waren, die wenig Respekt vor unserer Arbeit zeigten.
Daher hinterließ dieser Auftritt bei vielen Sängerinnen und Sängern einen Eindruck der Unzufriedenheit, welcher bei einer neuerlichen Einladung im nächsten Jahr sicherlich auch über unsere Zu- oder Absage entscheiden wird.
Dennoch konnten auch die Chormitglieder und ihre Angehörigen bis in die Nacht hinein fröhlich feiern und das Tanzbein schwingen, um den Ärger vergessen zu machen. Der Höhepunkt eines jeden Schifferballs ist der Einzug des mit den Jungfernbändern geschmückten Schiffes unter dem Gesang aller des Liedes "Wie mit grimm'gen Unverstand"

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Stiftungsfest des MGV „Frohsinn" 15.03.2008

116 Jahre gibt es inzwischen den Männergesangsverein und deshalb gibt es genügend Grund zum Feiern. Anlässlich des Jubiläums kamen viele Gäste aus dem Ort und von befreundeten Chören. Wir begrüßten die Sängerinnen und Sänger des Frauenchores Lanke, des Chores Tempelfelde, des Frauenchores Ladeburg und unsere engsten Verbündeten den Männerchor Teutonia aus Ladeburg. Außerdem waren noch eine Abordnung des Männerchores Lehnitz, unsere Sponsoren und die Ortsbürgermeister aus Ruhlsdorf und Sophienstädt anwesend. Man könnte meinen, der Chor hat eine wichtige Rolle in der Region, wenn alle zu unserem Fest kommen. Mit leichter Verzögerung, weil noch zusätzliche Tische und Stühle gebracht werden mussten, ging es 19.15 Uhr mit dem ersten Kanon „Nicht lange mehr ist Winter" los. Die Männer waren dieses Mal so aufgeregt, dass die Premiere von „Bella Bimba" mit einem kleinen Patzer begann, dann aber fehlerfrei vollendet wurde.
Unseren langjährigen Sangesbrüdern wurde gratuliert, u. a. Arno Wiese zum 25. Jubiläum und Willi Lützow zum 20. Jubiläum der Mitgliedschaft im MGV. Die Frauen nutzen die Gelegenheit und verkündeten mit Stolz und Freude, dass der Frauenchor Marienwerder seit 01.03.2008 den Namen „CANTILENA" trägt, das heißt soviel wie Singsang und soll die Freude und Gelassenheit beim Singen verdeutlichen. Auch hier wurden Ehrungen vorgenommen. Die würdigste wurde an Marlies Blankenburg ausgesprochen mit einem Dank für ihre 35-jährige Mitgliedschaft im Frauenchor.
Alle geladenen Chöre präsentierten sich mit einer kleinen Auswahl ihrer Programme und anschließend wurde fröhlich und ausgelassen gefeiert. Bis spät in die Nacht hinein tanzen wir und fachsimpelten über die neue Konzertsaison.
Unser Dank gilt allen Organisatoren, besonders unserem Vorstand.

Osterspaziergang Grafenbrück, 23.03.2008

Trotz des kältesten Osterfestes seit 38 Jahren fanden wir uns am Ostersonntag an gleicher Stelle wie im letzten Jahr ein, um den Wanderlustigen die sich von Marienwerder auf nach Grafenbrück gemacht hatten, eine kulturelle Umrahmung zu geben. Der alte "Schafstall" nimmt langsam Gestalt an, der Osterspaziergang etabliert sich zu einem festen Ereignis in der Feiertagsplanung.
Eigentlich wollten wir uns zunächst im Inneren des noch im Bau befindlichen Gebäudes einsingen, doch die Gäste flohen vor der Kälte und versammelten sich ebenfalls auf den Bänken. Also begannen wir unvorbereitet mit dem Singen, was sich auch gleich rächte. Während der erste Frühlingskanon noch zu bewältigen war, wurde der "Frühlingsmarsch" des Männerchores zur echten Anstrengung. Sie mussten sich zunächst mit stark minimierter Stimmenzahl (fehlende und erkrankte Sänger) arrangieren und dann auch gleich in weite Höhen steigen. Diese Anstrengung war intonationsmäßig nicht zu überhören. Im weiteren Verlauf des 60-minütigen Programms steigerten wir uns alle und beschlossen den Nachmittag auf Wunsch des Publikums mit einer Zugabe. Was hätte besser zum Wetter gepasst als der "Schneewalzer". Die anerkennenden Worte einiger Zuhörer waren Dank genug, genauso die Einladung des Bürgermeisters zu einem kleinen aufwärmenden Umtrunk.
Unser Chorleiter dankt allen Sängerinnen und Sängern, die sich trotz Feiertage und Schulferien für den Chor engagiert haben und ihre Zeit geopfert haben, um den Osterspaziergängern einen schönen Nachmittag zu bereiten.
In der Lokalpresse konnte man anschließend folgenden Bericht darüber lesen:

"Ganz nach Goethes "Osterspaziergang" hatten sich zahlreiche Wanderlustige da auf den Weg von Marienwerder nach Grafenbrück gemacht. Am einstigen Sitz der Königlich Preußischen Wasserbaudirektion direkt am Finowkanal schimmerten Sonnenstrahlen über das stille Gewässer an der Schleuse. Im ehemaligen Magazingebäude lauschten die Spaziergänger dicht gedrängt dem Frauenchor Marienwerder sowie dem Männergesangsverein Frohsinn. "Hier wird eine gastronomische Einrichtung entstehen", sagt Bürgermeister Danko Jur, der auf eine Eröffnung in den Sommermonaten hofft. Die zahlreich nach Grafenbrück gepilgerten Gäste wärmten sich bei Glühwein und Knüppelkuchen unterm restaurierten Dach."

Quelle: Märkische Oderzeitung, 25.03.2008;
www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eberswalde/id/224142

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Trotz Feiertag sehr zahlreich.

Es war noch eine Baustelle.

Leider stark angeschlagen.

80. Geburtstag Herr Targatz 22.04.2008

Wenn einer der größten Anhänger und stiller Förderer des Männergesangsvereins sein 80. Jubiläum feiert, dann treten wir gern an und bringen einen musikalischen Blumenstrauß. In der mit Gästen gut besuchten "Omas Waschküche" trafen wir uns im extra für die Chöre mit Klavier ausgestatteten Restaurant und führten kurze Absprachen. Die waren notwendig, denn erstmals sangen wir gemeinsam mit dem Männerchor Finow, der sich auch Verstärkung vom Bernettschen Männerchor Joachimsthal mitgebracht hatte.
Trotz der für uns ungewöhnlichen Choraufstellung und unterschiedlicher Sätze schafften wir es in kürzester Zeit, einen gemeinsamen Klang zu finden und konnten somit dem Geburtstagsständchen volle Aufmerksamkeit geben. Die Finower (als "Hausherren" begannen und wir trafen uns in der Mitte des Programms zum gemeinsamen Singen ("Kein schöner Land", "So ein Tag, so wunderschön wie heute" und "Hymne - Lasst uns wie Brüder"). Obwohl wir zahlenmäßig stark unterlegen waren, konnten wir einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Singen leisten.
Den dritten Teil gestalteten wir allein und brachten vom Jubilar gern gehörte Lieder zur Aufführung, u. a. "Lieder, die von Herzen kommen" und "Frohsinn". An der Reaktion des Jubilars und seiner Gäste konnten wir ablesen, dass unsere Beiträge gefallen haben und etwas Abwechslung in den langen Tag des Feierns brachte.
Wir wünschen nochmals beste Gesundheit und Freude im Leben.

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6. Spremberger Chorwettbewerb 26.04.2008

Seit vier Jahren stehen wir unter der musikalischen Leitung unseres jetzigen Chorleiters André Haase, doch noch nie haben wir uns als Chor mit anderen Sängern direkt messen lassen. Also sahen wir im diesjährigen Chorwettbewerb, welcher uns vom Sängerkreis Barnim empfohlen wurde, eine gute Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit unserer Chöre durch eine unabhängige Jury bewerten zu lassen und einen jährlichen Höhepunkt der Chorarbeit zu schaffen.
Lesen Sie hier mehr dazu ...

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Maifest Sophienstädt 03.05.2008

Trotz des verlängerten Wochenendes (Himmelfahrt) und des sommerlichen Wetters konnten wir wieder ausreichend Sängerinnen und Sänger finden, um das alljährliche Konzert zu bestreiten. Leider wurden unsere Wünsche nicht erhört und wir mussten wieder im Festzelt auftreten, die Kirche wäre uns lieber gewesen. Daher strichen wir kurzer Hand zwei Titel aus dem Programm, konnten uns aber dennoch sehr abwechslungsreich präsentieren. Im Wechsel von Frauen und Männern boten wir Lieder aus den letzten Programmen und erfreuten die wenigen Zuhörer. Schön war zu erleben, dass wieder einige unserer Stammhörer dabei waren und unsere Leistungen persönlich würdigten.
Mit viel Schwung und Heimatverbundenheit beendeten beide Chöre mit gemeinsamem Singen gegen 17.15 Uhr das Programm und erhielten schon die Einladung für nächstes Jahr.
Hoffentlich folgen dann wieder mehr Zuschauer unserem Gesang.

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Sängertreffen Sängerkreis Barnim Chorin 01.06.2008

Wir waren beim diesjährigen Sängertreffen im Kloster Chorin dabei. Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen.

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750 Jahre Biesenthal/ 60 Jahre Gemischter Chor Biesenthal 28.06.2008

Anlässlich der Jahrfeiern und des Chorjubiläums waren wir eingeladen, als einer von 5 Chören die Besucher im großen Festzelt zu erfreuen. Da es sehr regnerisch war, versammelten sich viele Menschen im Zelt und stellten eine grße Schaar an Zuhörern. Leider war die Akustik darin sehr schlecht, auch die Tontechnik konnte nicht wirklich helfen. Wir hatten den "Fehler" gemacht, uns vorab in der Kirche einzusingen, was natürlich klanglich nicht vergleichbar war.
Zudem waren viele Besucher im hinteren Teil des Festzeltes nicht wirlich an der Musik interessiert, so dass wir auch noch gegen diese Geräuschkulisse ansingen mussten.
Dennoch boten die Chöre ihr Bestes und auch wir konnten mit einem abwechlsungreichen Programm der einzelnen Formationen aber auch als gemischter Chor überzeugen. Den Höhepunkt des Programms stellten unter anderem "N'kosi sikelel'i Afrika" und "Wohin mit der Freud" dar, mit denen beide Chöre mit voller Leistung und guter Intonation auch die anderen Sängerinnen und Sänger begeisterten.
Im Anschluss verweilten einige Chormitglieder noch, um z. B. Jubilate Wandlitz oder den Forstchor Silvanus Eberswalde zu hören und am gemeinsamen Abschlusssingen teilzunehmen.

Hier geht es mit dem 2. Halbjahr 2008 weiter.

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